Hermann Bahr

Semsakrebsler
Hermann Bahr

 
Hermann Bahr 1891

† 15. Januar 1934



Hermann Bahr
war, insbesondere durch seine kritischen Schriften, ein bedeutender Literatur- und Kulturtheoretiker der Jahrhundertwende im deutschsprachigen Raum und wesentlich an der Definition neuer Stilrichtungen beteiligt. Er verfasste im Laufe seines Lebens über vierzig Theaterstücke, zirka zehn Romane, vierzig Bände kritische Schriften sowie eine Autobiographie.


1904
Koloman Moser, Hermann Bahr 1904 und 1908

 

1908

Koloman Moser

Hermann Bahr:

1919 fasst er zentrale ‚Entdeckungen‘ seiner publizistischen Tätigkeit zusammen:
„[Nicht nur Hugo Wolf.] 
Ich war’s der d’Annunzio, 
der die Duse den Deutschen entdeckte, 
war unter den ersten, die für Maeterlinck, Klimt und Moissi warben, 
war’s der zuerst den jungen Hofmannsthal erkannt hat. 
Ich bilde mir darauf gar nichts ein, es ist eine Gabe der Witterung für Eigenart und Persönlichkeit, wie mancher ein gutes Gehör oder ein scharfes Gesicht hat.“
 
Hermann Bahr: Tagebuch 1919.

Hugo Wolf

d’Annunzio

Eleonora Duse



Maurice Materlinck



Alexander Moissi

Emil Orlik, Bildnis Hermann Bahr. 1908

Hermann Bahr

Bahr war Schriftsteller, Dramatiker sowie Theater- und Literaturkritiker. Er war unter anderem Redakteur bei Die Zeit und Die freie Bühne, Regisseur an der Deutschen Bühne bei Max Reinhard in Berlin, Dramaturg am Wiener Burgtheater und Lektor beim S. Fischer Verlag.  Bahr war mit vielen bedeutenden Personen seiner Zeit in persönlichem Umgang:



In Wien mit Schnitzler, Altenberg, Hofmannsthal, Mahler, Klimt, Otto Wagner, Max Burckhard, Bertha Zuckerkandl, Josef Kainz, Richard Strauss, Stefan Zweig, Egon Friedell, Koloman Moser, Theodor Herzl, Viktor Adler, Josef Redlich u. a. 



In Deutschland mit Arno Holz, Johannes Schlaf, Oscar A. H. Schmitz, Otto Julius Bierbaum, Frank Wedekind, Wolfgang Heine, Gerhart Hauptmann, Samuel Fischer, Max Reinhardt, Otto Brahm, Thomas Mann, Heinrich Mann. International unter anderem mit Ibsen, Émile Zola, Gabriele D’Annunzio, Eleonora Duse, George Bernard Shaw und Ethel Smyth.

Hermann Bahr, von Emil Orilk 1904
HERMANN BAHR
Schriftsteller, Journalist, Klassischer Philologe, Jurist, Regisseur, Dramaturg,
Literaturkritiker, Schriftsteller, Lektor
Geboren: 19. Juli 1863, Linz
Gestorben: 15. Januar 1934, München.

 

Hermann Bahr 1900

 

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