Hans Fallada

Semsakrebsler


Hans Fallada, span.wikipedia

Hans Fallada 


1893 Greifswald 
(Wolf unter Wölfen)


Hans Fallada, 
Pseudonym für Rudolf Ditzen 
* 21. Juli 1893 in Greifswald,
† 5. Februar 1947 in Berlin,
vollständiger Name: Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen, war ein deutscher Schriftsteller.


Nach dem 1920 veröffentlichten Roman Der junge Godeschal
wandte sich Fallada spätestens 1931 mit Bauern, Bonzen und Bomben gesellschaftskritischen Themen zu.

Fortan prägte ein objektiv-nüchterner Stil, die Darstellung anschaulicher Mileustudien und eine überzeugende Charakterzeichnung seine Werke.
Der Welterfolg Kleiner Mann – was nun?, welcher vom soziale Abstieg eines Angestellten am Ende der Weimarer Republik handelt,
sowie die späteren Werke Wolf unter Wölfen,
Jeder stirbt für sich allein und der postum erschienenen Roman
Der Trinker werden der Neue Sachlichkeit zugerechnet.



Neue Sachlichkeit (Literatur)
Der Begriff Neue Sachlichkeit bezeichnet eine Richtung der Literatur der Weimarer Republik. Er bezieht sich auf Werke, in denen die zwischen den Weltkriegen hervortretende Tendenz zu illusionslos-nüchterner Darstellung von Gesellschaft, Erotik, Technik und Weltwirtschaftskrise als Reaktion auf den literarischen Expressionismus erkennbar ist.

Wer als erster den Begriff Neue Sachlichkeit benutzt hat, ist unklar. Als Namensgeber genannt werden Otto Dix (1922)
und Gustav Friedrich Hartlaub (1923).


Beide beziehen den Begriff auf eine Kunstrichtung mit Merkmalen, die denen der Neuen Sachlichkeit in der Literatur vergleichbar waren. 


Die Kunstausstellung Neue Sachlichkeit in Mannheim 1925 könnte als Beginn der Dominanz der Neuen Sachlichkeit als Epochenstil gesehen werden.
1926 wurde die Bezeichnung von der niederländischen Kunstzeitschrift De Stijl auf die Literatur übertragen.


Grant Wood, 1930

[Wikipedia]


Neue Sachlichkeit. (Literatur) Bedeutung für Literaturgeschichte.


Viele Schriftsteller hatten den Eindruck, dass in der Weimarer Republik aufgrund der rasanten technischen, politischen und sozialen Veränderungen traditionelle Themen irrelevant geworden seien, und setzten sich mit neuen Trends und Moden auseinander. Literatur musste als Ware, als welche sie seit damals von vielen in erster Linie betrachtet wird, massenwirksam vermarktet werden. Diese Veränderungen wirkten sich nachhaltig auf den Literaturbetrieb aus.


Die Neue Sachlichkeit schuf die Grundlage der heutigen Kulturszene in Deutschland. In der Zwischenkriegszeit modernisierte sich die deutsche Literatur auch durch Einbezug neuer Literaturgenres wie der Reportage.


Werke | Romane


Kleiner Mann – was nun? (Hans Fallada)
Fabian (Erich Kästner)
Menschen im Hotel (Vicki Baum)
Erfolg (Lion Feuchtwanger)
Im Westen nichts Neues (Erich Maria Remarque)
Schloß Gripsholm. Eine Sommergeschichte (Kurt Tucholsky)
Das kunstseidene Mädchen (Irmgard Keun)


Erzählungen


Die beiden Freundinnen und ihr Giftmord (Alfred Döblin)
Dramen


Geschichten aus dem Wiener Wald (Ödön von Horváth)
Italienische Nacht (Ödön von Horváth)
Gedichte


Sachliche Romanze (Erich Kästner)
Mascha Kaléko
Kurt Tucholsky
Joachim Ringelnatz

Auch in den Werken Franz Kafkas, Franz Jungs oder Arnold Zweigs treten Tendenzen der neusachlichen Richtung deutlich hervor.


WERKE von HANS FALLADA:

Der junge Goedeschal, 1920
Anton und Gerda, 1923
Bauern, Bonzen und Bomben, 1931
Kleiner Mann – was nun?, 1932
Wer einmal aus dem Blechnapf frißt, 1934
Wir hatten mal ein Kind, 1934
Märchen vom Stadtschreiber, der aufs Land flog, 1935
Altes Herz geht auf die Reise, 1936
Hoppelpoppel – wo bist du?,  1936
Wolf unter Wölfen, 1937
Geschichten aus der Murkelei,  1938
Der eiserne Gustav, 1938
Süßmilch spricht, 1938
Kleiner Mann, Großer Mann – alles vertauscht oder Max Schreyvogels Last und Lust des Geldes, 1939
Süßmilch spricht. Ein Abenteuer von Murr und Maxe,  1939
Der ungeliebte Mann, 1940
Die Stunde, eh‘ du schlafen gehst, 1941
Das Abenteuer des Werner Quabs,  1941
Damals bei uns daheim,  1942
Heute bei uns zu Haus,  1943
Fridolin, der freche Dachs, 1944
Jeder stirbt für sich allein, 1947
Der Alpdruck, 1947
Zwei zarte Lämmchen weiß wie Schnee, Berlín 1948
Der Trinker, 1950 
Ein Mann will nach oben, 1953
Junger Herr – ganz groß, 1965
Gesammelte Erzählungen, Braunschweig 1967
Ausgewählte Werke in Einzelausgaben, 1962
Heute bei uns Zuhaus, 1992
Frühe Prosa in zwei Bänden, Berlín 1993
Der Jungherr von Strammin, Berlín 1996
Drei Jahre kein Mensch. Strafgefangener Zelle 32, Berlín 1998, 
Sachlicher Bericht über das Glück, ein Morphinist zu sein
In meinem fremden Land: Gefängnistagebuch 1944, 2009






QUOD VERUM TUTUM . MAISON COURTENAY





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