Wie das Gestirn, der Mond ….

Rainer Maria Rilke


Mond überm Gaisberg bei Salzburg
Wie das Gestirn,
der Mond, erhaben, voll Anlass
Wie das Gestirn,
der Mond, erhaben, voll Anlass,
plötzlich die
Höhn übertritt, die entworfene Nacht
gelassen
vollendend: siehe: so steigt mir
rein die Stimme
hervor aus Gebirgen des Nichtmehr.
Und die Stellen,
erstaunt, an denen du dawarst und fortkamst,
schmerzen klarer
dir nach.
Rainer Maria
Rilke
Herbst 1913, ?
Gedichte 1906
bis 1926.
Aus:
Sammlung der verstreuten und nachgelassenen Gedichte 
aus den mittleren und späten Jahren.








Der nächste
Vollmond ist am:
Mittwoch 23.
März 2016 13:00:54 Uhr

Mitteleuropäische
Zeit (MEZ)
„Vergessen
Sie nie, das Leben ist eine Herrlichkeit!“
 

Editorische Notiz : Betrifft Rechtschreibung: 

Die Texte von Rainer Maria Rilke
werden nicht im Format der neuen deutschen Rechtschreibung wiedergegeben,
sondern im Originalformat von Rainer Maria Rilke.

Dieser Blog folgt dem Originaltext.

RAINER MARIA RILKE . 1875 – 1926

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