Rainer Maria Rilke

Rainer Maria Rilke


Rilkes Grab auf
dem Bergfriedhof von Raron.
1927
Am 2. Januar
findet Rainer Maria Rilkes Begräbnis in Raron statt.
Der Grabstein trägt, wie
es sein Testament vom
27. Oktober 1925
festlegt, die Inschrift:
„Rose, oh reiner
Widerspruch, Lust,
niemandes Schlaf
zu sein unter soviel
Lidern“.
Das Epitaph
erinnert an die Zeilen, die er am 27.
September 1900 in
Worpswe
de in sein
Tagebuch schrieb:


„Ich erfand mir eine
neue Zärtlichkeit: 

eine Rose leise auf
das geschlossene Auge 
zu legen, 


bis
sie mit ihrer Kühle kaum 
mehr fühlbar ist 

und nur die Sanftmut ihres‘ Blattes
noch über dem Lid ruht

wie Schlaf vor
Sonnenaufgang.“

Rainer Maria Rilke


Hans am Ende, Worpswede.

Bild : Worpswede von Hans am Ende,
einer der Worpsweder Maler, der Worpsweder Malerkolonie, den Rainer Maria Rilke
in seinen Theoretischen Schriften – (Monographie) „Worpswede“ beschreibt. Hans am Ende.
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Hans am Ende
Maler und Graphiker, geb. 31. Dezember 1864 in Trier.
Schüler der Münchner Akademie (1884 bis 1886 und 1888/89) zuletzt unter W. Dietz, vorübergehend auch Karlsruhe unter Ferd. Keller ausgebildet.
Befreundet mit Mackensen, 1889 in Worpswede niedergelassen,
1892/93 zu einem Studienaufenthalt zu O. Knille nach Berlin.
1896 goldene Medaille in Wien, 1904 in St.Louis.
Landschaftsradierungen, ferner Bildnisse von G. Ebers und H. Allmers.
Drucke von ihm in den größeren deutschen Kupferstichsammlungen.
Starb 9. Juli 1918 in Stettin.
„Vergessen
Sie nie, das Leben ist eine Herrlichkeit!“ 

Editorische Notiz : Betrifft Rechtschreibung: 

Die Texte von Rainer Maria Rilke
werden nicht im Format der neuen deutschen Rechtschreibung wiedergegeben,
sondern im Originalformat von Rainer Maria Rilke.

Dieser Blog folgt dem Originaltext.

RAINER MARIA RILKE . 1875 – 1926

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