Übersetzungen

Rainer Maria Rilke


Michelangelo
Buonarroti
oft nur
Michelangelo
vollständiger
Name Michelangelo di Lodovico Buonarroti Simoni;
* 6. März 1475
in Caprese, Toskana;
† 18. Februar
1564 in Rom, war ein italienischer Maler, Bildhauer, Architekt und Dichter.
Er gilt als
einer der bedeutendsten Künstler der italienischen Hochrenaissance und weit
darüber hinaus.
Michelangelo-Denkmal
in Florenz
Einige seiner Werke:
Pieta Petersdom
David
Die Erschaffung Adams Sixtinische Kapelle

Decke der Sixtinische Kapelle

Gedichte und
Briefe Michelangelos
Neben dem
bildnerischen Werk entstanden eine Reihe von Sonetten, die vor allem seiner
langjährigen Freundin Vittoria Colonna und seinem Freund Tommaso de’ Cavalieri
gewidmet sind, sowie Madrigale und andere Gedichte.
Ich Michelangelo

– Briefe, Dichtungen und Gespräche in einer Auswahl. Herausgegeben von Fritz
Erpel im Henschelverlag Berlin, 4. Auflage 1966
R. A. Guardini:
Michelangelo. Gedichte und Briefe. In: Project Gutenberg.
Michelangelo
Buonarroti:
Liebesgedichte, Italienisch und Deutsch. Insel Verlag, Frankfurt am
Main 2007.
ISBN 978-3-458-34944-0
Zitat
Du weißt, Herr,
dass ich weiß, wie sehr du weißt,
dass ich, um
dich zu fühlen, dich erreiche,
und weißt, ich
weiß, du weißt, ich bin der Gleiche:
was ists, das
uns im Gruße zögern heißt?
Ist wahr die
Hoffnung, die du mir gebracht,
und wahr der
Wunsch und sicher, dass er gelte,
so bricht die
Wand, die zwischen uns gestellte,
verhehltes Wehe
hat nun doppelt Macht.
Wenn ich an dir
nur liebe, was auch du
am meisten an
dir liebst, Herz, zürne nicht.
Das sind die
Geister, die sich so umwerben.
Was ich begehr
in deinem Angesicht,
dem sehn die
Menschen unverständig zu,
und wer es
wissen will, der muß erst sterben.
Sonett an
Tommaso de’ Cavalieri.
Übersetzung:
Rainer Maria Rilke
Dichtungen des Michelangelo,
Übersetzung
Rainer Maria Rilke.
Das Buch
beginnt:
Auf die
„Nacht“ des Buonarroti
Von Giovanni
Strozzi
Die Nacht, die
du hier siehst, im Gleichgewicht
des schönen
Schlafes, bildete im Stein
ein Engel.
Schlaf heißt ihr Lebendigsein.
Wenn du’s nicht
glaubst, so weck sie auf: sie spricht.
Antwort des
Buonarroti
Schlaf ist mir
lieb, doch über alles preise
ich, Stein zu
sein. Währt Schande und Zerstören,
nenn ich es
Glück: nicht sehen und nicht hören.

Drum wage nicht
zu wecken. Ach! Sprich leise.
….
„Vergessen
Sie nie, das Leben ist eine Herrlichkeit!“ 

Editorische Notiz : Betrifft Rechtschreibung: 

Die Texte von Rainer Maria Rilke
werden nicht im Format der neuen deutschen Rechtschreibung wiedergegeben,
sondern im Originalformat von Rainer Maria Rilke.

Dieser Blog folgt dem Originaltext.

RAINER MARIA RILKE . 1875 – 1926

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