Gedichte über Natur von Rainer Maria Rilke

Rainer Maria Rilke


Gustav Klimt
Stiller Weiher im Schlosspark von Kammer
Manchmal
geschieht es in tiefer Nacht,
Daß der Wind wie
ein Kind erwacht,
Und er kommt die
Allee allein
Leise, leise ins
Dorf herein.
Und er tastet
bis an den Teich,
Und dann horcht
er herum:
Und die Häuser
sind alle bleich,
Und die Eichen
sind stumm …
Rainer Maria
Rilke
Aus: Mir zur Feier«, 1909

Liebhaben von
Mensch zu Mensch: 
das ist
vielleicht das Schwerste,
was uns
aufgegeben ist,
das Äußerste,
die letzte Probe und Prüfung,
die Arbeit, für
die alle andere Arbeit nur

Vorbereitung
ist. 
„Vergessen
Sie nie, das Leben ist eine Herrlichkeit!“ 

Editorische Notiz : Betrifft Rechtschreibung: 

Die Texte von Rainer Maria Rilke
werden nicht im Format der neuen deutschen Rechtschreibung wiedergegeben,
sondern im Originalformat von Rainer Maria Rilke.

Dieser Blog folgt dem Originaltext.

RAINER MARIA RILKE . 1875 – 1926

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