Durchscheinendes Dunkel schwankt im Wind

Rainer Maria Rilke


Durchscheinendes
Dunkel schwankt im Wind
Durchscheinendes
Dunkel schwankt im Wind,
und die Nacht
wird regnen.
Von den Dingen
die um uns sind
wird uns nichts
begegnen.
Aber Fernes wird
im Kreis
wartend um uns
verweilen.
Heiß mich nicht
erschrecken, heiß
mich alles mit
ihm teilen.
Rainer Maria Rilke
Capri, Mitte
März 1907

Aus : Gedichte,
Nachlass, Entwürfe.
„Vergessen
Sie nie, das Leben ist eine Herrlichkeit!“ 

Editorische Notiz : Betrifft Rechtschreibung: 

Die Texte von Rainer Maria Rilke
werden nicht im Format der neuen deutschen Rechtschreibung wiedergegeben,
sondern im Originalformat von Rainer Maria Rilke.

Dieser Blog folgt dem Originaltext.

RAINER MARIA RILKE . 1875 – 1926

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