Lösch mir die Augen aus ….

Rainer Maria Rilke


You Tube Video.
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Veröffentlicht am 02.07.2011
Gedicht von Rainer Maria Rilke /
Rezitation: Klaus Kindler /
Fotos: Rupert Larl /
YouTube Standard Lizenz
Rainer Maria Rilke,
„Die Kunst Gefühle in Worte zu fassen“

Lösch mir die Augen aus

Lösch mir die Augen aus: ich kann dich sehn,
wirf mir die Ohren zu: ich kann dich hören,
und ohne Füße kann ich zu dir gehn,
und ohne Mund noch kann ich dich beschwören.
Brich mir die Arme ab, ich fasse dich
mit meinem Herzen wie mit einer Hand,
halt mir das Herz zu, und mein Hirn wird schlagen,
und wirfst du in mein Hirn den Brand,
so werd ich dich auf meinem Blute tragen.

Rainer Maria Rilke

Sommer / Herbst 1899, (?)
Aus: Das Stundenbuch 
Gelegt in die Hände von Lou,
Das Buch von der Pilgerschaft.



Jeder Tag soll und muss einen Sinn haben,
und erhalten soll er ihn nicht vom Zufall, 
sondern von mir.

Rainer Maria Rilke
„Vergessen
Sie nie, das Leben ist eine Herrlichkeit!“ 

Editorische Notiz : Betrifft Rechtschreibung: 

Die Texte von Rainer Maria Rilke
werden nicht im Format der neuen deutschen Rechtschreibung wiedergegeben,
sondern im Originalformat von Rainer Maria Rilke.

Dieser Blog folgt dem Originaltext.

RAINER MARIA RILKE . 1875 – 1926

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